Allgemeine Informationen über Rheda-Wiedenbrück

   
1970 wurde Rheda-Wiedenbrück im Rahmen der Kommunalreform als Zusammen- führung der selbständigen Städte Rheda und Wiedenbrück sowie der Gemeinden Batenhorst, Lintel, Nordrheda-Ems und St. Vit gebildet. Bis zum 1. Januar 1973 war der heutige Stadtteil Wiedenbrück (Ortskern südlich der Autobahn) Kreisstadt. Die einzelnen Städte sind sehr viel älter, Wiedenbrück wird 758 erstmals genannt und erhält bereits 952 Markt-, Münz- und Zollrechte, Rheda wird vermutlich im Jahre 1085, spätestens 1088 erstmals genannt. 2005: Goldmedaille bei Unsere Stadt blüht auf.


Flora Westfalica

Die Doppelstadt befindet sich in Nordrhein-Westfalen an der Ems. Der Fluss tritt von Südosten ins Stadtgebiet ein. Am Wiedenbrücker Freibad geht die Umflut in nödlicher Richtung von der Ems ab. Die Ems und die Umflut umfließen die Wiedenbrücker Altstadt und fließen hinter dem Emssee auf Höhe des Ratsgymnasiums wieder zusammen. Die Ems durchfließt dann das Gelände der Landesgartenschau von 1988 und verbindet das Wiedenbrücker Zentrum mit dem Zentrum von Rheda und verlässt das Stadtgebiet im nördlichsten Zipfel. Mehrere kleine Zuflüsse der Ems befinden sich im Stadtgebiet, so unter anderen der Hamelbach und der Eusternbach.


Dreiradmühlenanlage

Zum 1. Januar 1970 werden per Gesetz die damaligen Städte Rheda und Wiedenbrück, die damaligen Gemeinden Batenhorst, Lintel, Nordrheda-Ems und Sankt Vit zur heutigen Stadt Rheda-Wiedenbrück zusammengefasst. Hinzu kamen ferner ein kleiner Teil der Gemeinde Bokel (sogenannte "Dorfheide") sowie das Dorf Bosfeld aus der Gemeinde Herzebrock.

 

Reckenberg
 
  In einem von Silber (Weiß) und Rot gespaltenen Schild vorne ein schwarzer, gold (gelb) gekrönter, linksgewendeter Löwe, hinten ein goldenes (gelbes) sechsspeichiges Rad. Das Wappen der 1970 aus Rheda, Wiedenbrück, Batenhorst, Lintel, Nordrheda-Ems und St. Vit neugebildeten Stadt Rheda-Wiedenbrück, am 25. August 1971 genehmigt, trägt die Symbole der ehemaligen Stadtwappen Rheda (am 15. Juni 1908 verliehen) und Wiedenbrück (am 2. Mai 1912 verliehen). Der Löwe ist das Wappentier der Herrschaft Rheda, enthalten im Wappen des Grafen von Bentheim-Tecklenburg-Rheda, das Rad ist Siegelbild des früheren osnabrückischen Amtes Reckenberg "Rädchenburg" zu Wiedenbrück.
 
 
Großer Wall
 
Großer Wall
       
  Rheda-Wiedenbrück war Veranstaltungsort der nordrhein-westfälischen Landes- gartenschau 1988 in den Emsauen links und rechts der Bundesautobahn. Das Gelände, heute als "Flora Westfalica" bezeichnet, ist als weitläufiger Landschaftspark im Stadtgebiet erhalten. Neben der Altstadt Wiedenbrücks ist das Schloss Rheda als Residenz des Fürstenhauses zu Bentheim-Tecklenburg eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten.

In einem ehemaligen Werkstattgebäude der Wiedenbrücker Schule am Rande der Wiedenbrücker Altstadt wird das Heimatmuseum neu eingerichtet und in Würdigung seines neuen Domizils einen neuen Schwerpunkt "Wiedenbrücker Schule" bilden.


Fachwerkhäuser an der Langen Straße
   
 

Die Museumswelt in Rheda-Wiedenbrück:

Im Heimatmuseum kann man sich auf die Spuren der Geschichte der Stadt Wiedenbrück vom Mittelalter bis zur frühen Neuzeit begeben.

Im Radio-und Telefonmuseum wird vom „Förderverein Radio- und Telefon-Museum im Verstärkeramt e.V.“ eine Sammlung von Radios, Fernsehern, Telefonen, Vermittlungstechnik, Fernschreiber, Funktechnik, Tonbandgeräte, Rundfunkzubehör und vieles mehr ausgestellt.

Im Rhedaer Schloss befinden sich ein Kutschen- und ein Theatermuseum.

Das Leinewebermuseum zeigt eine Privatsammlung aus der Leinewebergeschichte.


Leineweber-Museum

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